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Dienstag, 13. November 2012

Hari Deepavali!

Die erste Hälfte des Semesters ist geschafft und damit auch bereits die ersten Prüfungen (die Midterm Exams). Eine gute Gelegenheit also, um eine kleine akademische Verschnaufpause einzulegen und auf Reisen zu gehen. Passend dazu findet am kommenden Wochenende das Asientreffen der Studienstiftung in Singapur statt. Um mir den Stadtstaat etwas ausführlicher ansehen zu können, bin ich natürlich schon früher nach Singapur geflogen. So konnte ich mich außerdem mit einem Mannheimer Kommilitonen treffen, der derzeit ein Auslandssemester in Singapur verbringt.

Little India am Deepavali
Wie der Zufall es wollte, war mein Ankunftstag in Singapur ein Feiertag. Am Deepavali, dem Festival des Lichts, feiern die Inder den Sieg Ramas über den Dämonenkönig Ravana. Die zahlreichen indischen Einwanderer machen dieses Fest auch in Singapur zu einem Erlebnis. Mein Kommilitone aus Mannheim hatte  mich netterweise zum gemeinsamen Feiern mit Austauschstudenten aus Indien in den Stadtteil Little India eingeladen. Als wir am Abend dort eintrafen, war zwar der größte Teil der Feierlichkeiten wohl schon vorbei, was uns allerdings nicht davon abhielt ein ausführliches indisches Abendessen einzunehmen. Da ich nur noch leichte thailändische Küche in kleinen Portionen gewöhnt bin, grenzte das für mich bereits an Völlerei. Das Essen war aber auch einfach zu gut, um nach der Hälfte aufzuhören.

Im Anschluss fuhren wir dann gemeinsam zu einem der Wohnanlagen der National University of Singapore (NUS). Typisch für Singapur wurde auch bei diesem Studentenwohnheim nicht gekleckert sondern geklotzt. Über 3000 Studenten finden allein in diesem Komplex einen Platz. Traditionell wurden im Park der Anlage ein paar Wunderkerzen abgebrannt. Die eingesetzten Exemplare erzeugten ehrlicherweise aber mehr Rauch als Funken. Da sich keiner von uns zu 100% sicher war, ob "Feuerwerk" an diesem Tag in Singapur überhaupt gestattet ist, wurde dieser Programmpunkt aber bewusst etwas kürzer gehalten.

Poker im Wohnheim
Zu einem gelungenen Deepavali gehört neben gutem Essen und Feuerwerk wohl auch das Kartenspiel. In jedem Fall wurden alle Unkundigen von unseren indischen Freunden in die Kunst des indischen Pokerns eingeführt. Dabei handelt es sich um ein völlig anderes Spiel als das bei uns bekannte "Texas Hold'Em"-Poker. Vor allem die Regeln beim Setzen erscheinen bisweilen reichlich unlogisch. Allerdings lassen sich diese Ungereimtheiten auch zum eigenen Vorteil ausnutzen. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem für jede Runde eine "Variante" erdacht wird, sollte man sein Geld allerdings gut beisammen halten, da sich kaum noch einschätzen lässt, wie gut die eigenen Karten eigentlich sind. Spannend wird es vor allem dann, wenn mehrere Spieler eine Variante unterschiedlich interpretieren und ausdiskutieren, wem das gesetzte Geld denn nun gehört. Zu Streit kam es aber nie, schließlich war Deepavali.

Deshalb auch an euch ein schönes Hari Deepavali!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Chinatown

While most of this week was just about hanging around and doing nothing - which even in a city like Bangkok is sometimes nice to do - we decided to have a look at Chinatown on tuesday. The visit was definitely worth it although I seriously got in doubt whether I ever want to visit China. The food offered on Talat Mai - "New Market" (although it is not new at all) is sometimes far away from what I would concern to be food. However, experiencing the buzz of this vibrant quarter is something I would recommend to everyone who is visiting Bangkok. On top we saw the golden Buddha of 3 meters height and 5.5 tons weight in Wat Traimit. Have a look!

Samstag, 22. September 2012

Happy Driving, Vietnam!

While there are heaps of cultural differences between Vietnamese and "Western" culture - if such a thing exists - I could adress at this point, one of the most prominent is definitely the way of driving. Especially for me as a German who is used to a very orderly and regulated way of driving, which on the other hand allows us to drive quite fast, the traffic in Vietnam is very fascinating. Lanes do virtually not exist and there are different speed limits for various vehicles. The Lonely Planet describes aptly: "Size matters and small vehicles get out of the way of big vehicles. [...] head-on collisionsare all too common." To give you an idea about how driving in Vietnam is like and why you should refrain from hiring a car yourself and use the public transport instead, I recorded a short video of our drive from Halong Bay to Ha Noi. Don't worry, our driver did an excellent job!